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Manchmal wenn alles zusammen kommt, alles zu viel wird und dir die Balance nimmt, du deinen Halt verlierst und schwebst. Du bist da, du bist wach, aber nicht anwesend. Tage ziehen an dir vorbei, Menschen schauen dich an, reden mit dir. Aus deinem Mund kommen Worte die du nicht wählst und Lachen, das du nicht ernst meinst. Deine Füße laufen in irgendwelche Richtungen ohne das dein Kopf auch nur irgendein Ziel hast. Du folgst Terminen und erledigst Aufgaben, gehst schlafen und stehst wieder auf. Deine Augen nehmen nichts wahr und deine Gedanken hängen hinterher. Dein Körper bewegt sich weiter, arbeitet und funktioniert irgendwie. Aber du bist nicht bei der Sache, du bist nicht dabei. Du schwebst. Du schwebst durch den Tag, an allem vorbei ohne es wahrzunehmen. Deine Glieder mögen sich schwer anfühlen, doch in dir drin ist eine Blase, eine Leere ohne Regung, ohne Gefühle. Das Einzige, wo dran du merkst dass du noch lebst, sind deine Tränen.

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xoxo im gluecksfieber