"ey ich liebe dich. ich bleibe bei dir egal was kommt. versprochen"

Ich ekel mich vor mir selber. Will mich kratzen, will mir wehtun. Ich weiß nicht welchen Schalter du umgelegt hast, aber er macht dass ich mich wie einen Haufen Dreck fühle.
Ich will mir nicht eingestehen wie sehr du mir wehgetan hast, habe nie gedacht du seist dazu fähig.

Du bist die Richtige. Bitte verlass mich nicht. Vergiss mich nicht, vergiss mich bitte nicht. Ich will nicht dass wir enden. Ich werde dich nicht verlassen. Wenn wir alt sind, erinner ich dich jeden Tag daran wer ich bin. Ich kann mir so viel mit dir vorstellen. Ich liebe dich. Ich bin für dich da, immer. Ich will dass es dir besser geht. Ich will für uns kämpfen!


Wenn es nur irgendwelche Worte dafür gäbe zu beschreiben wie dumm ich mir vorkomme. Wie naiv. Wie bescheuert. Wie hintergangen. Bescheuert bescheuert bescheuert, dumm dumm dumm. Natürlich habe ich dir geglaubt. Ich habe gedacht, hey, es gibt sie noch, die Träumer, die Romantiker. Du warst immer viel romantischer als ich. Emotionaler. Du hast mir Versprechungen und Pläne in den Kopf gesetzt, Stück für Stück, immer mehr. Und irgendwann habe ich angefangen sie zu glauben. Angefangen zu glauben, dass es ein 'für immer' heute noch geben kann. 

Zukunft hat sich Entwickelt, Träume wurden zu Plänen, aufgeschrieben, verbrannt. Gefühle wurden immer stärker,  Vertrauen immer größer, du immer unersetzlicher. Wie hast du dich über die Mädchen aufgeregt, die nur auf Arschlöcher stehen. Und ich hab dir gesagt so eine bin ich nicht - scheinbar doch. 
Ich habe dich die Mauer durchqueren lassen, ich hab dich hinter die Fassade gelassen, ich habe dich durch meine Augen sehen lassen. Dich an den äußersten Rand  mitgenommen und gezeigt was dahinter ist. 

Plötzlich eine Nacht voller Tränen, Funkstille, ein Tweet. Ein Tweet, den ich im Zug lese und der mich vor allen anderen zum zusammenbrechen bringt. Zeit für dich wolltest du haben, zum Nachdenken. Aber es sollte wieder so wie vorher werden. Ich vollkommen ahnungslos, voller Angst. Ich kapier es nicht. Ich verteidige dich, während mir alle sagen "lass dich nicht so behandeln, er ist es nicht wert". Aber ich wollte, dass du es wert bist. Wie kann jemand der so schöne Worte zu so schönen Sätzen zusammensetzt mir so wehtun?

Ich versteh es nicht. Ein paar Tage nach dem Urlaub. Ich kapier das einfach nicht. Wie konnte ich so blind sein? Wie konnte ich so glücklich sein? Wie konnte ich nichts merken? Warum schreist du mich an "Ich liebe dich nicht mehr"? Warum kann ich dir nicht sagen wie sehr du mir wehtust? Warum fehlst du mir so? Warum fühlt es sich jedesmal an als würde man mir durch den Rücken ins Herz stechen wenn ich dich sehe? Was soll ich mit den ganzen Erinnerungen? Warum redest du nicht erst mit mir uns löchst mich dann aus deiner Biografie und schreibst dann deinen beschissenen Tweet? Warum musstest du mir so wehtun? Warum quäle ich mich jetzt so, warum hoffe ich noch, warum vermiss ich dich? Warum denkst du es sei einfach zu verstehen nicht mehr geliebt zu werden?
Ich will dir so viel sagen, dich so viel fragen. Ich hab mich noch bedankt für deine Ehrlichkeit. Dabei will ich gar nicht wissen wie lange du mir was vorgespielt hast.

Und ich will nicht wissen, wie lange ich mir noch vorspiele, dass du es immernoch wert bist.

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xoxo im gluecksfieber