nichts

Der Kopf ist grau wie abgenutzter Schnee
Gefüllt mit lang vergessenen Pflastersteinen,
Die den Weg zu neuen Plätzen versperren,
So unschuldig sperrig und schwer.
Kein Weg führt drumherum,
Den das Mondlicht leuchten würde.
Es geht nur geradewegs drauf zu,
Auf eine Mauer aus Stillstehen und Imkreisdrehen.
Die mit jeder Minute höher wird, länger wird,
einsperrt und keinen Spalt offen lässt.
Sie fordert Kraft und Luft zum Atmen,
Nimmt jede Wärme und Hoffnungsfunken,
So glatt und makellos ohne Halt,
Nur abrutschen, hinfallen, aufschlagen,
Auf Boden der immer dünner wird,
Bis er nachgibt und gehen lässt,
Was als letztes noch übrig ist.

okay, es tut weh. manchmal zu doll, manchmal unerträglich, immer ein bisschen. 

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xoxo im gluecksfieber