face

Dieses Gefühl, konstant zu nerven. Immer mit der Angst zu leben, dass man sich Menschen zu sehr aufdringt oder sie dich eigentlich gar nicht mögen. Denn wer sollte sich schon über meine Gesellschaft freuen.

Die Person, an der ich am meisten zweifel, die ich am meisten kritisiere, dass bin ich. Ich sehe komisch aus, ich passe nicht ins Konzept, ich falle aus dem Rahmen. Ich kann nicht das tun was man von mir erwartet, ich breche weinend vor dem Spiegel zusammen wenn ich das Haus verlassen soll. Es ist komplett lächerlich und albern, aber so ist es. Es ist, als würde eine kleine Sache mit komplett wertlos machen. Nichts an mir ist perfekt, nichts an mir ist schön. Alles könnte besser sein, ich könnte besser sein. Doch ich bin es nicht. Ich bin es nicht wert. Ich könnte selber den ganzen Tag neben mir stehen und mich auslachen.
Spiegel kann ich nicht meiden, sie holen mich jedesmal zurück auf den Boden, zeigen die Wunden, die Fehler und lassen mich ungeschützt die Wahrheit sehen. Ich schäme mich, ich schäme mich für das was ich bin.
Ich will alles rausschneiden, alles verstecken, alles verändern, alles vergessen. Meine Augen sehen nichts annehmliches. Niemand sollte mich sehen. Sowas wie ich sollte gar nicht da sein.

Blicke von anderen packen mich und lösen Panik aus. Schaut doch weg, ich weiß es doch, ich weiß wie ich aussehe. Es tut mir leid. Ich will nicht auffallen, nicht so. Ich brauche Zeit um alles zu verändern, anzupassen, unauffälliger zu gestalten. Hauptsache am Ende erkenne ich mich nicht wieder. Meine Maske. Mein Versteck. Das einzige, was es mir möglich macht überhaupt irgendwie zu leben. Das einzige, was mir Hoffnung gibt, dass es andere nicht erkennen, das Monster in mir drin.

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xoxo im gluecksfieber